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Wann hast du aufgehört zu spielen?

23. März
2 Min. Lesezeit
Kairos . der Moment  . christian vorsmann . marsberg . coaching . hypnose . familienstellen

Irgendwann passiert es.

Still.

Unauffällig.

Du hörst nicht auf zu leben –du hörst nur auf, wirklich zu spielen.

Du wirst vernünftig.

Strukturiert.

Kontrolliert.

Du machst es richtig.

Und genau da beginnt es:Du verlierst deinen eigenen Schwung.


Der leise Tausch

Du tauschst etwas ein:

Echtheit gegen Sicherheit.

Impuls gegen Kontrolle.

Spiel gegen Funktion.

Nicht bewusst.

Aber konsequent.

Und plötzlich drehst du dich in einem System,in dem alles logisch ist –aber nichts mehr wirklich lebt.


Und dann kommt dieser Moment

Nicht planbar.

Nicht machbar.

Ein Moment, in dem du kurz aufhörst, dich zu halten.

Und genau da passiert es:

Du merkst, dass Leben gar nicht kontrolliert werden will.

Sondern gespielt.


Und hier kippt die Richtung

Du glaubst lange:

Du musst mehr geben.

Mehr können.

Mehr erreichen.


Bis du erkennst:

Du musst nichts erreichen.

Du musst dich erinnern, wer du bist – und daraus handeln.

Und genau da verschiebt sich alles.


Der fehlende Teil

Du hast gelernt zu geben.

Aber niemand hat dir gezeigt, dass Geben alleine unvollständig ist.

Denn: Leben ist kein einseitiges Geben.

Leben ist ein Kreislauf.


Wie Atmen.

Ausatmen ist geben.

Einatmen ist empfangen.

Ohne Einatmen kein Leben.

Ohne Annahme kein Geschenk.


Und plötzlich wird es klar

Deine Gabe existiert nicht für sich.

Sie wird erst real,wenn sie angenommen wird.

Nicht bewertet.

Nicht analysiert.

Sondern wirklich genommen.


Und genau hier passiert das Entscheidende

Der andere ist nicht der, der nimmt.

Er ist der, der deine Gabe vervollständigt.

Durch ihn bekommt das, was durch dich kommt,

Sinn.

Bedeutung.

Wert.

Und dieser Wert fließt zurück.

Nicht als Lob.

Nicht als Bestätigung.

Sondern als Erfahrung:


Das ist echt. Das Spielen im göttlichen Sinn.


Das ist Schöpfung

Nicht machen.

Nicht leisten.

Sichtbar werden.


Etwas, das vorher nur Potenzial war, tritt in Erscheinung.

Weil Kontakt entsteht.

Weil du aufhörst, dich zu unterbrechen.


Und dann passiert etwas Unerwartetes

Energie geht nicht mehr verloren.

Sie beginnt zu zirkulieren.

Du gibst –es wird angenommen –es kommt zurück.

Nicht gleich.Nicht berechnet.

Aber vollständig.


Und genau hier beginnt das Spiel wieder

Nicht perfekt.

Nicht geplant.

Echt.


Vielleicht spürst du es gerade selbst

Du musst nicht lernen zu tanzen.

Du musst nur aufhören, dich festzuhalten, während die Musik längst läuft.



Und wenn du das nicht nur lesen willst

Dann hör auf, darüber nachzudenken.

Komm in den Raum, in dem das passiert.

Nicht Theorie.

Nicht Methode.


Ein Raum, in dem du aufhörst, das zu sein, was du glaubst sein zu müssen –und beginnst zu erleben, was wirklich durch dich entstehen will.


Spielst du dein Spiel –oder versuchst du noch, richtig zu spielen?

Ich bin da.

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