Pfingsten.

Für viele einfach ein langes Wochenende.
Aber eigentlich erzählt Pfingsten von etwas zutiefst Menschlichem.
Von Begeisterung.
Nicht Begeisterung im oberflächlichen Sinn.
Sondern von einer Kraft, die in uns lebendig wird.
Etwas,
das nicht gefunden werden muss,
sondern vielleicht schon in jedem Menschen ist.
Wenn wir leicht sind.
Wenn wir fröhlich sind.
Wenn wir glücklich sind.
Wenn wir begeistert sind.
Genau dann erfahren wir diese Kraft.
Genau dann treten wir in Kontaktmit dem Göttlichen.
Mit dem Heiligen Geist.
Dem Heiligen Geist in uns.
Zwischen uns.
In allem,was lebt.
Vielleicht ist genau das der Heilige Geist.
Nicht etwas von außen.
Sondern etwas,
das wir in uns wahrnehmen dürfen.
Etwas,
das im Alltag oft verschüttet wird.
Von Lärm.
Von Sicherheitsdenken.
Vom ständigen Funktionieren.
Von dem Gefühl,alles kontrollieren zu müssen.
Und trotzdem gibt es Momente,
in denen wir plötzlich wieder spüren,
was uns ruft.
Was uns begeistert.
Was uns erfüllt.
Was uns lebendig macht.
Und mit Gott meine ich hier keine Religion.
Keine Institution.
Keine Regeln.
Ich spreche von dieser schöpferischen Kraft,
die alles durchdringt.
Von etwas,
das in allem steckt.
In allem, was lebt.
Und selbst in dem, was still geworden ist.
Vielleicht ist es einfach eine Frage des Bewusstseins.
Schau dich heute einmal um.
Mit offenen Augen.
Mit einer kindlichen Ehrlichkeit.
Und vielleicht bemerkst du:
Dieser Geist war die ganze Zeit da.
Erinnere dich.
Du bist nicht die Glühbirne.Du bist das Licht.




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