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Die Angst vor dem eigenen Licht

4. Juni
1 Min. Lesezeit
Die Angst vor dem eigenem Licht . Christian Vorsmann . Hypnose . Coaching . Aufstellungen . Marsberg

Möchtest du diese Person sein?


Die, die aus der Menge hervortritt?


Die sichtbar wird?


Die leuchtet?


Die meisten Menschen würden vermutlich spontan Ja sagen.


Wer möchte nicht gesehen werden?

Wer möchte nicht etwas Besonderes sein?


Wer möchte nicht die eigenen Fähigkeiten leben und zeigen, was wirklich in ihm steckt?


Doch Licht hat eine Eigenschaft, über die kaum jemand spricht.


Licht macht sichtbar.


Und sichtbar zu werden bedeutet, anders zu sein.

Nicht mehr einfach einer von vielen.

Nicht mehr unauffällig.

Nicht mehr Teil der grauen Masse.


Vielleicht haben wir deshalb nicht Angst vor unserem Schatten.


Vielleicht haben wir Angst vor unserem Licht.


Denn solange wir uns anpassen, gehören wir dazu.

Solange wir die Erwartungen anderer erfüllen, bleiben wir sicher.


Doch in dem Moment, in dem wir beginnen, unsere Wahrheit zu leben,

verändert sich etwas.


Manche werden uns bewundern.

Manche werden uns nicht verstehen.

Manche werden Abstand nehmen.


Und manche werden uns genau für das kritisieren, wofür andere uns feiern.


Aus meiner Sicht war Jesus nicht deshalb außergewöhnlich, weil er Wunder vollbrachte.

Sondern weil er bereit war, zu dem zu stehen, was er als wahr erkannt hatte.


Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Herausforderung.


Nicht das Licht zu finden.


Sondern den Mut zu haben, es zu zeigen.


Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht:

Möchtest du leuchten?


Sondern:

Bist du bereit, den Preis für deine Wahrheit zu bezahlen?

 
 
 

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