Deine Vergangenheit ist keine Entschuldigung mehr.
- Christian Vorsmann

- 25. Feb.
- 2 Min. Lesezeit

Vielleicht warst du nicht das Lieblingskind.
Vielleicht warst du eines von vielen.
Vielleicht warst du das stille, angepasste, übersehene Kind.
Vielleicht hattest du Chaos, Kälte, Krankheit.Vielleicht hat dir nie jemand gesagt, dass du besonders bist.
Das mag alles stimmen.
Aber was genau hält dich heute noch zurück?
Deine Mutter?
Dein Vater?
Dein Lehrer von damals?
Oder die Angst, dass dein Licht sichtbar wird?
Ja, es kann sein, dass es eine Zeit gab, in der es klug war, dich klein zu machen. Vielleicht war Anpassung dein Schutz. Vielleicht war Zurückhaltung dein Überlebensmechanismus.
Aber das war damals.
Heute ist es nicht mehr Überleben.
Heute ist es Gewohnheit.
Und schlechte Kindheit ist kein automatisches Lebensurteil.
Es gibt Menschen, die hatten wenig Rückenwind. Wenig Applaus. Wenig Ermutigung. Und trotzdem sind sie irgendwann auf ihre Bühne getreten. Susan Boyle – belächelt, unterschätzt, dann dieser Moment, in dem der Raum kippt. Paul Potts – Autoverkäufer, unsicheres Auftreten, und dann Gänsehaut. Nicht perfekte Voraussetzungen. Sondern Mut.
Nicht Talentmangel hält uns klein.
Angst tut es.
Deine Vergangenheit erklärt, warum du gelernt hast, dich zu dimmen.
Aber sie rechtfertigt nicht, dass du es weiter tust.
Es spielt keine Rolle, ob du 30 bist oder 70.
Dieses Licht in dir ist kein Jugendprojekt.
Es ist eine Entscheidung.
Und astrologisch gesehen ist genau das die Energie des fünften Hauses – das Prinzip des Löwen. Nicht das laute Ego-Brüllen nach Anerkennung. Sondern schöpferische Herzensenergie.
Kreative Präsenz.
Magnetische Strahlkraft.
Eine Kraft, die nicht um Erlaubnis bittet, sondern wirkt.
Dieses fünfte Haus lebt in dir.
Ob du es bisher genutzt hast oder nicht.
Du brauchst kein neues Talent.
Jeder Mensch trägt ein Geschenk in sich.
Du auch.
Du weißt längst, was deins ist.
Es geht nicht um Talent.
Es geht um Mut.
Mut, die alte Geschichte nicht mehr als Ausrede zu benutzen.
Mut, nicht länger im Publikum zu sitzen und zu erklären, warum es bei dir eben anders ist.
Mut, auf deine Bühne zu treten.
Ja, es wird Menschen geben, die dich kritisieren.
Ja, es wird Projektion geben.
Ja, nicht jeder wird klatschen.
Aber das Publikum kommentiert immer.
Die wenigsten betreten selbst die Bühne.
Es ist dein Leben.
Nicht ihre Meinung.
Warte nicht auf perfekte Umstände.
Warte nicht auf Erlaubnis.
Du bist der Löwe.
Zeig dich.
Tritt ins Licht.
Und wenn du spürst, dass genau hier dein innerer Widerstand sitzt – wenn du merkst, dass alte Geschichten dich immer noch zurückziehen, obwohl du längst weißt, dass mehr in dir steckt – dann musst du da nicht allein durch.
Manchmal braucht es jemanden, der den Raum hält, bis du selbst stehen kannst.
Wenn du diesen Weg gehen willst, begleite ich dich gern.



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